Alles im Griff

Die Massage, wie sie vor allem in England und Deutschland praktiziert wird, hat viele „Griffe“ und Anregungen aus der schwedischen Massage übernommen, die im frühen neunzehnten Jahrhundert von dem Schweden Dr. Pehr Henrik Ling entwickelt wurden.

Sie bestehen aus Efflurage (streichenden Griffen), Kneten und Reiben, was die Haut erwärmt und so auch das Eindringen für Essenzen ermöglicht.

Eine Massage hat vielfache Wirkungen: sie lockert und entspannt die Muskulatur, strafft das Bindegewebe, verbessert die Hautspannung, erhöht die Hautdurchblutung, verstärkt die Hautreinigung, erhöht die positive Ladung im elektrischen Potential der Oberhaut, lässt gestaute Energien wieder fließen und vieles mehr.

Im Vordergrund steht jedoch die Berührung selbst.


Das Berühren

          Berühren und Fühlen heißt Erfahrungen machen. Viele Menschen verbringen
          ihr ganzes Leben, ohne jemals wirklich zu berühren oder von etwas berührt
          zu werden. Diese Menschen leben in einer Welt des Geistes und der Phantasie,
          welche sie manchmal zu Freude, Tränen, Glückseligkeit oder Trauer bewegt.
          Aber diese Menschen berühren niemals wirklich. Sie leben nicht und werden
          nicht eins mit dem Leben.(...) Sie wurden auf diese Erde gesetzt, damit sie
          durch die Berührung die Dinge des Herzens lernen mochten...

                                                                                                              Hyemeyohsts Storm

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